Jochen Rathmann's Bücher

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Donnerstag, 22. September 2016

Mein Soundtrack dieser Tage #1


DIANA ROSS – Do You Know Where You're Going To
THE DREAM ACADEMY – Please, Please Please Let Me Get What I Want
SWEDISH HOUSE MAFIA – Don't You Worry Child
ALAN WALKER – Faded (Dash Berlin Remix)
THE STRUMBELLAS – Spirits
ELTON JOHN – Rocket Man
JAN BÖHMERMANN – Baby Got Laugengebäck
NEEDTOBREATHE – The Heart
TOM PETTY AND THE HEARTBREAKERS – American Girl
ANSEL ELGORT – Home
KATE NASH – Good Summer
THE LUMINEERS – Flowers In Your Hair
GARY GO – The Beginning

Montag, 4. Januar 2016

Die besten Alben des Jahres 2015

01 David Duchovny - Hell or Highwater

02 Girlpool - Before the World was Big

03 Ryan Adams - 1989

04 Olli Schulz - Feelings aus der Asche

05 Adele - 25

06 Garfunkel & Oates - Secretions

07 Mumford & Sons - Wilder Mind

Montag, 5. Januar 2015

Top (Ten) 8 Musik 2014

Top Ten 8 Musik 2014

She & Him – Classics
Cro – Melodie
Lucy Hale – Road Between
Madsen – 10 Jahre Madsen Live
The Pretty Reckless – Going to Hell
The Kooks – Listen
Taylor Swift – 1989
Kraftklub – In Schwarz

Dienstag, 11. März 2014

Casper im E-Werk Saarbrücken 06.03.2014


Das Jahr 2011 hat Casper massentauglich gemacht. Mit seinem Album „XOXO“ hat er auch diejenigen erreicht, die ihn bisher weder kannten noch etwas mit seiner Musik anfingen konnten. So konnte man damals schon den Countdown für das Nachfolgealbum stellen, mit dem er dann endgültig einmal quer durch den Mainstream rocken würde; und mit „Hinterland“ hat er dann auch noch ganz nebenbei seine bisher stärkste Scheibe auf den Markt gebracht.

Ebenso wenig verwunderlich dann die Nachricht, dass eine so überschaubare Location wie die Saarbrücker Garage heutzutage dem Andrang, den es auf die Tickets gab, nicht lange standhalten konnte und das Konzert in das nächst größere E-Werk verlegt wurde. Auch hier konnte man den Schriftzug „Ausverkauft“ sehr schnell über die Plakate kleben.


Das Konzert begann dann dankenswerterweise mit dem phänomenalen Intro von „Im Ascheregen“, während Casper hinter der Bühne schon einmal das Publikum anheizte. Was dann folgte war eine bunte Mischung aus den beiden Alben sowie der „ersten“ Platte „Hin zur Sonne“, wobei es eine zehnminütige Strecke gab, bei der er sich ausschließlich auf seine Rap-Wurzeln besann.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die einzigartige Bühnenshow. Sicherlich, auf den ersten Blick stellt man ernüchternd fest, dass mit zwei großen LED-Leinwänden im Hintergrund und 7 Elementen über der Bühne alles noch gesittet ausfiel. Allerdings gab es individuell auf jeden Song abgestimmt eine Videoinstallation. Ob einfache Schriftzüge, lange Kamerafahrten durch die Sümpfe von Mississippi oder einen Abstecher in die Bourbon Street, diese Reise führte uns nicht nur zu Caspers musikalischem Ursprung.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Top Ten Bücher 2013

Top Ten Bücher 2013

01 John Green – The Fault in Our Stars (Das Schicksal ist ein mieser Verräter)
02 Neil Gaiman – The Ocean at the End of the Lane
03 Ben Brooks – Nachts werden wir Erwachsen
04 Joe Hill – Christmasland
05 Peter Stamm – Nacht ist der Tag
06 Dave Eggers – Ein Hologramm für den König
07 Stephen King – Joyland / Doctor Sleep
08 Marie Calloway – what purpose did I serve in your life
09 Owen King – Double Feature 
10 Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele & Gefhärliche Liebe

Dienstag, 7. Januar 2014

Top Ten Musik 2013

01 Casper – Hinterland
02 Kate Nash – Girl Talk
03 Adam Green & Binki Shapiro – Adam Green & Binki Shapiro
04 Edward Sharpe & The Magnetic Zeros – Edward Sharpe & The Magnetic Zeros
05 David Lynch – The Big Dream
06 She & Him Volume 3
07 Macklemore & Ryan Lewis – The Heist
08 Icona Pop – This Is…Icona Pop
09 Tegan and Sara – Heartthrob
10 Avicii - True

Dienstag, 16. Juli 2013

Zum neuen Album der Sportfreunde Stiller


New York, Rio, Rosenheim
(2013)

Nach einem starken MTV Unplugged und einer viel zu langen Pause hatte man zwischenzeitlich das Gefühl, dass es das gewesen war, mit den Sportfreunden Stiller. Doch letztendlich kehrten sie zurück und lieferten mit „Applaus, Applaus“ eine bemerkenswert starke Single ab.
Doch hat man sich erst einmal in das Album eingehört, kommt man nur schwer wieder heraus. Zwischenzeitlich hat man das Gefühl, eine frühe Platte der Ärzte zu hören. Jeder Song ist auf eine individuelle Art einzigartig. Unzählbar viele Ohrwurmgaranten und interessante Klänge, die man so vielleicht nicht erwartet hätte.
Beispielsweise „Let’s Did It“ überzeugt mit rhythmischem Synthiesound. „Wieder kein Hit“ beschreibt die alltäglichen kreativen Krisen, mit denen man sich konfrontiert sieht, wenn alles andere interessanter scheint als die eigene Arbeit. „Es muss was wunderbares sein (von mir geliebt zu werden)“ bietet eine stimmliche Alternative und Songs wie „Eine Hymne auf Dich“ und der Titeltrack „New York, Rio, Rosenheim“ laden bei jedem Rock am Ring zum mitsingen ein.
Eigentliches Highlight des Albums ist „Wenn Pferde schlafen“. Was vielleicht wie die neue Hymne von Helge Schneider klingt, ist eine intelligent komponierte Synthierock-Nummer mit flotter Strophe und einem Refrain, der einen noch einige Tage verfolgen wird.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Cro - Raop Tour 2012 in St. Ingbert


Tourauftakt im Saarland!



Cro und sein Tourauftakt in Saarbrücken, keine schlechte Sache. Clueso hat es auch schon vor einigen Jahren getan und dürfte es nicht bereut haben. Allerdings kam es dann doch ganz anders. Die ursprüngliche Location „Garage“ hätte gerade mal geschätzt ein Viertel der Zuschauer fassen können, deswegen wurde das Konzert in die „Mechanische Werkstatt“ nach St. Ingbert gelegt, eine der unattraktiveren Locations im Saarland.

Als Support kündigte sich Sam an. Ein bisher unbekannter Nachwuchsrapper aus dem Hause Chimperator. Gegen halb acht eröffnete er zusammen mit seinem Bruder die Show, der vorwiegend in die Rolle von Psaiko.Dino schlüpfte, hinter seinem MacBook stand und seinen Bruder mit Musik versorgte, während dieser – man muss es so sagen – seinem vermutlichen Idol Cro nacheiferte. Auch hier dürfte im weitesten Sinne der neue Genrebegriff „Raop“ greifen, auch wenn Sam sein Hauptaugenmerk viel eher auf die Hip Hop – Anteile legt.
Die ersten zehn Minuten seiner Show waren sehen – und hörenswert. In kurzen 1-Minuten-Stücken bot er allerhand Variation. Viel melodisches, viele bekannte Töne mit neuen Texten, eben die Zauberformal Cro.
Danach gab es einige längere Stücke, die Zuweilen die Geduld des ein oder anderen Zuschauers auf die Probe stellte. Doch hier und da entdeckte man eine gelungene Melodie, die auch in den folgenden Tagen im Ohr blieb. Die Tanzeinlagen mit seinem Bruder sollten auch nicht unerwähnt bleiben.


Nach einer zwanzigminütigen Umbaupause ertönten die Klänge des Intros vom Album „Raop“. Die ersten Zeile gab Cro hinter der Bühne, heizte quasi das Publikum alleine an.
Es folgte eine gut 75minütige Show, die alles das vereinte, was Cro im vergangenen Jahr zelebrierte. Neben der schon bekannten Begrüßung „Hi Kids“ gab es ein breites Spektrum seiner Hits aus den Mixtapes „Easy“ und „Meine Musik“ sowie einiges aus dem ersten Album „Raop“.

Auf der Bühne gab es solide Leistungen. Sowohl von Cro und seinem Sidekick Psaiko.Dino, als auch von den beiden Musikern, die er seit dieser Tour an seiner Seite hat.

Auch wenn der Draht zu seinem Publikum spürbar war, hätte man sich schon die ein oder andere individuelle Note gewünscht. Nicht zuletzt wegen seiner Teilnahme am von Stefan Raab initiierten Bundesvision Songcontest, bei dem er zusammen mit „Die Orsons“ für das Saarland angetreten ist und einen fabelhaften fünften Platz (das erste und letzte mal, dass das Saarland nicht unter den letzten 3 landen wird) erzielt hat.

Auch wenn er gerne noch die ein oder andere Zugabe hätte geben dürfen, war das Publikum nach dieser Show vollends zufrieden. Bei all dem Hype um seine Person darf man auch nicht vergessen, dass ihn vor einem Jahr so gut wie niemand kannte. Er hat sich nicht unter Wert verkauft, hat aber noch genügend Luft nach oben gelassen.

Auch wenn man seinen Interviews entnehmen kann, dass er lieber im Stillen an seinem eigenen Modelabel arbeiten möchte, ist es nur schwer vorzustellen, dass er in Zukunft keine neuen Alben mehr produzieren und noch die ein oder andere Deutschlandtour geben wird. Dann gerne wieder im Saarland, und vielleicht in einer besseren Location.

Montag, 9. Januar 2012

MEINE TOP TEN 2011 - MUSIK

Vielleicht etwas später, als man es von anderen Stellen kennt, aber schließlich liegt das alte Jahr kaum zwei Wochen zurück, und irgendetwas hallt immer noch nach. Deswegen werde ich von heute an bis einschließlich Donnerstag meine Top 10 – Listen des vergangenen Jahres veröffentlichen:

Montag, 09.01.2012 – Musik (+Songs)
Dienstag, 10.01.2012 – TV Serien
Mittwoch, 11.01.2012 – Bücher
Donnerstag, 12.01.2012 – Filme


Die Top 10 Musikalben des Jahres 2011:

01.    Udo Lindenberg – MTV Unplugged: Live aus dem Hotel Atlantic
Wenn ich mich richtig erinnere, gab es bisher keine Unplugged – Session, an der so viele Gäste teilgenommen haben. Durch und durch auf hohem Niveau produziert und eingespielt, jedes Lied mit Ohrwurmqualität und ein perfekt aufgelegter Gastgeber.

02.    David Lynch – Crazy Clown Time
Wie es scheint, hat er das Filmemachen tatsächlich aufgegeben; zumindest für die nächste Zeit. Neben (oder vielleicht gerade durch) seine(r) Transzendentale Meditation hat er den Mut gefunden, die Erfahrung, die er während dem komponieren seiner eigenen Soundtracks gesammelt hat, in eine eigenes Album zu packen. Der Stil der Musik ist zum Großteil aus seinen Filmen bekannt, dennoch weiß Lynch zu überraschen. Langweilig wird es nie.

03.    Garfunkel & Oates – All in your Face
Auf keine CD habe ich jemals sehnsüchtiger gewartet. Natürlich stellen Riki Lindhome und Kate Micucci unentwegt ihre selbstaufgenommenen Videos auf Youtube, aber ordentliche Studioaufnahmen haben diese Kompositionen auf jeden Fall verdient. Die beste Nummer ist „Gay Boyfriend“, die über den vergangenen Sommer geschätzte 700  Mal lief, schenkt man dem Zählwerk von itunes glauben.

04.    The Kooks – Junk of the Heart
Die zwei Frühwerke der Kooks haben mich herzlich wenig interessiert, umso überraschender ist es, dass –  für meinen Geschmack – hier alles stimmt. Jeder Song hat absolutes Hitpotential, und auch mein Lied des Jahres ist hier vertreten: siehe unten.

05.    Clueso – An und für sich
Sind wir ehrlich, mit „So sehr dabei“ hat Clueso sein Meisterwerk abgeliefert. Was hätte jetzt noch kommen sollen? Mit seiner neuen CD hat er ein äußerst komplexes Werk vorgelegt, das sich nicht unbedingt beim ersten Durchhören erschließt. Die wahre Schönheit offenbart sich erst, wenn man dranbleibt. Behilflich war das grandiose Konzert im Oktober: http://atjochenrathmann.blogspot.com/2011/11/zu-schnell-vorbei-clueso-in-saarbrucken.html

06.    Dropkick Murphys – Going Out In Style
Folk – Rock hat sich in diesem Jahr zu meinem Lieblingsgenre entwickelt. Ebenfalls sollte Fiddler’s Green „Wall of Folk“ nicht unerwähnt bleiben.
Nach jedem Song fragt man sich, was noch besser werden kann. Und bis zum Schluss hält das hohe Niveau an.

07.    Katzenjammer – A Kiss Before You Go
Kein Lied klingt wie das andere, dennoch bleibt ihr Stil in jedem Stück erhalten. Auch wenn das Rotationsprinzip von allen vier Bandmitgliedern wie ein Heiligtum gepflegt wird, sollte man sich in Zukunft gemeinsam auf Solveig Heilo als Leadsängerin einigen.

08.    Thees Uhlmann – Thees Uhlmann
Er wollte nur eine kleine Rock n’ Roll Platte über seine Heimatstadt machen, liefert aber gleichzeitig ein Konzeptalbum ab, die alles bisher da gewesene seiner Band Tomte in den Schatten stellt. Ähnlich wie bei Peter Fox wünscht man sich mehr, auch wenn es vermutlich nur ein einmaliger Ausflug bleiben wird.

09.    Coldplay – Mylo Xyloto
Sind wir ehrlich, das Album klingt wie eine Dauerwerbesendung für die unterschiedlichsten Apple – Produkte. Das ist aber gar nicht schlimm. Ähnlich wie beim Folk – Rock könnte man den Eindruck haben, dass es sich irgendwann zwangsläufig wiederholen muss. Die große Kunst liegt dann aber darin, sich mit jeder Nummer neu zu erfinden. Und wenn das einer kann, dann Coldplay.

10.    Casper – XOXO
Erst kürzlich entdeckt, auch wenn mir die Musik quasi schon das ganze Jahr aufgedrängt wurde. Prinzipiell gibt es nichts an ihm auszusetzen. Auch die absoluten Rap – Verweigerer werden hier fündig. Er tritt ausschließlich mit Liveband auf, setzt auf keine billigen Effekte und schreibt Texte, die man im deutschsprachigen Raum nur selten findet.

[Bewertet wurden die Alben, die im Jahr 2011 erschienen.]


Die Top 10 Songs des Jahres 2011:

01.    The Kooks – Rosie
02.    Till Brönner – I’m only Human*
03.    Clueso & Udo Lindenberg – Cello
04.    Yann Tiersen – Another Shore
05.    Garfunkel & Oates – Gay Boyfriend
06.    I Blame Coco – Turn Your Back on Love
07.    Cäthe – Unter meiner Haut
08.    Wye Oak – Holy Holy
09.    Jonathan Jeremiah – Happiness
10.    Foster the People – Pumped Up Kicks

*Zwar erschien Brönners “I’m only Human” im Jahre 2010 auf der CD “At the End of the Day”, doch lief der Song während der Arbeiten an “Zombies Around The Christmas Tree” in einer Endlosschleife, gehört also irgendwie dazu.