Jochen Rathmann's Bücher
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Donnerstag, 11. Januar 2018
Donnerstag, 22. September 2016
Mein Soundtrack dieser Tage #1
DIANA ROSS – Do
You Know Where You're Going To
THE DREAM ACADEMY –
Please, Please Please Let Me Get What I Want
SWEDISH HOUSE MAFIA
– Don't You Worry Child
ALAN WALKER –
Faded (Dash Berlin Remix)
THE STRUMBELLAS –
Spirits
ELTON JOHN –
Rocket Man
JAN BÖHMERMANN –
Baby Got Laugengebäck
NEEDTOBREATHE –
The Heart
TOM PETTY AND THE
HEARTBREAKERS – American Girl
ANSEL ELGORT –
Home
KATE NASH – Good
Summer
THE LUMINEERS –
Flowers In Your Hair
GARY GO – The
Beginning
Montag, 4. Januar 2016
Die besten Alben des Jahres 2015
01 David Duchovny - Hell or Highwater
02 Girlpool - Before the World was Big
03 Ryan Adams - 1989
04 Olli Schulz - Feelings aus der Asche
05 Adele - 25
06 Garfunkel & Oates - Secretions
07 Mumford & Sons - Wilder Mind
02 Girlpool - Before the World was Big
03 Ryan Adams - 1989
04 Olli Schulz - Feelings aus der Asche
05 Adele - 25
06 Garfunkel & Oates - Secretions
07 Mumford & Sons - Wilder Mind
Montag, 5. Januar 2015
Top (Ten) 8 Musik 2014
Top Ten 8 Musik 2014
She & Him – Classics
She & Him – Classics
Cro – Melodie
Lucy Hale – Road Between
Madsen – 10 Jahre Madsen Live
The Pretty Reckless – Going to Hell
The Kooks – Listen
Taylor Swift – 1989
Kraftklub – In Schwarz
Dienstag, 11. März 2014
Casper im E-Werk Saarbrücken 06.03.2014
Das Jahr 2011 hat Casper massentauglich
gemacht. Mit seinem Album „XOXO“ hat er auch diejenigen erreicht,
die ihn bisher weder kannten noch etwas mit seiner Musik anfingen
konnten. So konnte man damals schon den Countdown für das
Nachfolgealbum stellen, mit dem er dann endgültig einmal quer durch
den Mainstream rocken würde; und mit „Hinterland“ hat er dann
auch noch ganz nebenbei seine bisher stärkste Scheibe auf den Markt
gebracht.
Ebenso wenig verwunderlich dann die
Nachricht, dass eine so überschaubare Location wie die Saarbrücker
Garage heutzutage dem Andrang, den es auf die Tickets gab, nicht
lange standhalten konnte und das Konzert in das nächst größere
E-Werk verlegt wurde. Auch hier konnte man den Schriftzug
„Ausverkauft“ sehr schnell über die Plakate kleben.
Das Konzert begann dann
dankenswerterweise mit dem phänomenalen Intro von „Im Ascheregen“,
während Casper hinter der Bühne schon einmal das Publikum anheizte.
Was dann folgte war eine bunte Mischung aus den beiden Alben sowie
der „ersten“ Platte „Hin zur Sonne“, wobei es eine
zehnminütige Strecke gab, bei der er sich ausschließlich auf seine
Rap-Wurzeln besann.
Nicht unerwähnt bleiben sollte die
einzigartige Bühnenshow. Sicherlich, auf den ersten Blick stellt man
ernüchternd fest, dass mit zwei großen LED-Leinwänden im
Hintergrund und 7 Elementen über der Bühne alles noch gesittet
ausfiel. Allerdings gab es individuell auf jeden Song abgestimmt eine
Videoinstallation. Ob einfache Schriftzüge, lange Kamerafahrten
durch die Sümpfe von Mississippi oder einen Abstecher in die Bourbon
Street, diese Reise führte uns nicht nur zu Caspers musikalischem
Ursprung.
Mittwoch, 8. Januar 2014
Top Ten Bücher 2013
Top Ten Bücher 2013
01 John Green – The Fault in Our Stars (Das Schicksal ist ein mieser Verräter)
01 John Green – The Fault in Our Stars (Das Schicksal ist ein mieser Verräter)
02 Neil
Gaiman – The Ocean at the End of the Lane
03 Ben Brooks – Nachts werden wir Erwachsen
04 Joe Hill – Christmasland
05 Peter Stamm – Nacht ist der Tag
06 Dave Eggers – Ein Hologramm für den König
07 Stephen
King – Joyland / Doctor Sleep
08 Marie
Calloway – what purpose did I serve in your life
09 Owen
King – Double Feature
10 Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele & Gefhärliche Liebe
10 Suzanne Collins – Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele & Gefhärliche Liebe
Dienstag, 7. Januar 2014
Top Ten Musik 2013
01 Casper – Hinterland
02 Kate Nash – Girl Talk
03 Adam Green & Binki Shapiro – Adam Green & Binki Shapiro
04 Edward Sharpe & The Magnetic Zeros – Edward Sharpe & The Magnetic Zeros
05 David Lynch – The Big Dream
06 She & Him Volume 3
07 Macklemore & Ryan Lewis – The Heist
08 Icona Pop – This Is…Icona Pop
09 Tegan and Sara – Heartthrob
10 Avicii - True
Dienstag, 16. Juli 2013
Zum neuen Album der Sportfreunde Stiller
New York,
Rio, Rosenheim
(2013)
Nach einem starken MTV Unplugged und einer viel zu langen
Pause hatte man zwischenzeitlich das Gefühl, dass es das gewesen war, mit den
Sportfreunden Stiller. Doch letztendlich kehrten sie zurück und lieferten mit
„Applaus, Applaus“ eine bemerkenswert starke Single ab.
Doch hat man sich erst einmal in das Album eingehört, kommt
man nur schwer wieder heraus. Zwischenzeitlich hat man das Gefühl, eine frühe
Platte der Ärzte zu hören. Jeder Song ist auf eine individuelle Art einzigartig.
Unzählbar viele Ohrwurmgaranten und interessante Klänge, die man so vielleicht
nicht erwartet hätte.
Beispielsweise „Let’s Did It“ überzeugt mit rhythmischem
Synthiesound. „Wieder kein Hit“ beschreibt die alltäglichen kreativen Krisen,
mit denen man sich konfrontiert sieht, wenn alles andere interessanter scheint
als die eigene Arbeit. „Es muss was wunderbares sein (von mir geliebt zu
werden)“ bietet eine stimmliche Alternative und Songs wie „Eine Hymne auf Dich“
und der Titeltrack „New York, Rio, Rosenheim“ laden bei jedem Rock am Ring zum
mitsingen ein.
Eigentliches Highlight des Albums ist „Wenn Pferde schlafen“. Was
vielleicht wie die neue Hymne von Helge Schneider klingt, ist eine intelligent
komponierte Synthierock-Nummer mit flotter Strophe und einem Refrain, der einen
noch einige Tage verfolgen wird.
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Cro - Raop Tour 2012 in St. Ingbert
Tourauftakt im Saarland!
Cro und sein Tourauftakt in Saarbrücken, keine schlechte
Sache. Clueso hat es auch schon vor einigen Jahren getan und dürfte es nicht
bereut haben. Allerdings kam es dann doch ganz anders. Die ursprüngliche
Location „Garage“ hätte gerade mal geschätzt ein Viertel der Zuschauer fassen
können, deswegen wurde das Konzert in die „Mechanische Werkstatt“ nach St.
Ingbert gelegt, eine der unattraktiveren Locations im Saarland.
Als Support kündigte sich Sam an. Ein bisher unbekannter
Nachwuchsrapper aus dem Hause Chimperator. Gegen halb acht eröffnete er
zusammen mit seinem Bruder die Show, der vorwiegend in die Rolle von
Psaiko.Dino schlüpfte, hinter seinem MacBook stand und seinen Bruder mit Musik versorgte,
während dieser – man muss es so sagen – seinem vermutlichen Idol Cro
nacheiferte. Auch hier dürfte im weitesten Sinne der neue Genrebegriff „Raop“
greifen, auch wenn Sam sein Hauptaugenmerk viel eher auf die Hip Hop – Anteile
legt.
Die ersten zehn Minuten seiner Show waren sehen – und
hörenswert. In kurzen 1-Minuten-Stücken bot er allerhand Variation. Viel
melodisches, viele bekannte Töne mit neuen Texten, eben die Zauberformal Cro.
Danach gab es einige längere Stücke, die Zuweilen die Geduld
des ein oder anderen Zuschauers auf die Probe stellte. Doch hier und da
entdeckte man eine gelungene Melodie, die auch in den folgenden Tagen im Ohr
blieb. Die Tanzeinlagen mit seinem Bruder sollten auch nicht unerwähnt bleiben.
Nach einer zwanzigminütigen Umbaupause ertönten die Klänge
des Intros vom Album „Raop“. Die ersten Zeile gab Cro hinter der Bühne, heizte
quasi das Publikum alleine an.
Es folgte eine gut 75minütige Show, die alles das vereinte,
was Cro im vergangenen Jahr zelebrierte. Neben der schon bekannten Begrüßung
„Hi Kids“ gab es ein breites Spektrum seiner Hits aus den Mixtapes „Easy“ und
„Meine Musik“ sowie einiges aus dem ersten Album „Raop“.
Auf der Bühne gab es solide Leistungen. Sowohl von Cro und
seinem Sidekick Psaiko.Dino, als auch von den beiden Musikern, die er seit
dieser Tour an seiner Seite hat.
Auch wenn der Draht zu seinem Publikum spürbar war, hätte
man sich schon die ein oder andere individuelle Note gewünscht. Nicht zuletzt
wegen seiner Teilnahme am von Stefan Raab initiierten Bundesvision Songcontest,
bei dem er zusammen mit „Die Orsons“ für das Saarland angetreten ist und einen
fabelhaften fünften Platz (das erste und letzte mal, dass das Saarland nicht
unter den letzten 3 landen wird) erzielt hat.
Auch wenn er gerne noch die ein oder andere Zugabe hätte
geben dürfen, war das Publikum nach dieser Show vollends zufrieden. Bei all dem
Hype um seine Person darf man auch nicht vergessen, dass ihn vor einem Jahr so
gut wie niemand kannte. Er hat sich nicht unter Wert verkauft, hat aber noch
genügend Luft nach oben gelassen.
Auch wenn man seinen Interviews entnehmen kann, dass er
lieber im Stillen an seinem eigenen Modelabel arbeiten möchte, ist es nur schwer
vorzustellen, dass er in Zukunft keine neuen Alben mehr produzieren und noch
die ein oder andere Deutschlandtour geben wird. Dann gerne wieder im Saarland,
und vielleicht in einer besseren Location.
Montag, 9. Januar 2012
MEINE TOP TEN 2011 - MUSIK
Vielleicht etwas später, als man es von anderen Stellen kennt, aber schließlich liegt das alte Jahr kaum zwei Wochen zurück, und irgendetwas hallt immer noch nach. Deswegen werde ich von heute an bis einschließlich Donnerstag meine Top 10 – Listen des vergangenen Jahres veröffentlichen:
Montag, 09.01.2012 – Musik (+Songs)
Dienstag, 10.01.2012 – TV Serien
Mittwoch, 11.01.2012 – Bücher
Donnerstag, 12.01.2012 – Filme
Die Top 10 Musikalben des Jahres 2011:
01. Udo Lindenberg – MTV Unplugged: Live aus dem Hotel Atlantic
Wenn ich mich richtig erinnere, gab es bisher keine Unplugged – Session, an der so viele Gäste teilgenommen haben. Durch und durch auf hohem Niveau produziert und eingespielt, jedes Lied mit Ohrwurmqualität und ein perfekt aufgelegter Gastgeber.
02. David Lynch – Crazy Clown Time
Wie es scheint, hat er das Filmemachen tatsächlich aufgegeben; zumindest für die nächste Zeit. Neben (oder vielleicht gerade durch) seine(r) Transzendentale Meditation hat er den Mut gefunden, die Erfahrung, die er während dem komponieren seiner eigenen Soundtracks gesammelt hat, in eine eigenes Album zu packen. Der Stil der Musik ist zum Großteil aus seinen Filmen bekannt, dennoch weiß Lynch zu überraschen. Langweilig wird es nie.
03. Garfunkel & Oates – All in your Face
Auf keine CD habe ich jemals sehnsüchtiger gewartet. Natürlich stellen Riki Lindhome und Kate Micucci unentwegt ihre selbstaufgenommenen Videos auf Youtube, aber ordentliche Studioaufnahmen haben diese Kompositionen auf jeden Fall verdient. Die beste Nummer ist „Gay Boyfriend“, die über den vergangenen Sommer geschätzte 700 Mal lief, schenkt man dem Zählwerk von itunes glauben.
04. The Kooks – Junk of the Heart
Die zwei Frühwerke der Kooks haben mich herzlich wenig interessiert, umso überraschender ist es, dass – für meinen Geschmack – hier alles stimmt. Jeder Song hat absolutes Hitpotential, und auch mein Lied des Jahres ist hier vertreten: siehe unten.
05. Clueso – An und für sich
Sind wir ehrlich, mit „So sehr dabei“ hat Clueso sein Meisterwerk abgeliefert. Was hätte jetzt noch kommen sollen? Mit seiner neuen CD hat er ein äußerst komplexes Werk vorgelegt, das sich nicht unbedingt beim ersten Durchhören erschließt. Die wahre Schönheit offenbart sich erst, wenn man dranbleibt. Behilflich war das grandiose Konzert im Oktober: http://atjochenrathmann.blogspot.com/2011/11/zu-schnell-vorbei-clueso-in-saarbrucken.html
06. Dropkick Murphys – Going Out In Style
Folk – Rock hat sich in diesem Jahr zu meinem Lieblingsgenre entwickelt. Ebenfalls sollte Fiddler’s Green „Wall of Folk“ nicht unerwähnt bleiben.
Nach jedem Song fragt man sich, was noch besser werden kann. Und bis zum Schluss hält das hohe Niveau an.
07. Katzenjammer – A Kiss Before You Go
Kein Lied klingt wie das andere, dennoch bleibt ihr Stil in jedem Stück erhalten. Auch wenn das Rotationsprinzip von allen vier Bandmitgliedern wie ein Heiligtum gepflegt wird, sollte man sich in Zukunft gemeinsam auf Solveig Heilo als Leadsängerin einigen.
08. Thees Uhlmann – Thees Uhlmann
Er wollte nur eine kleine Rock n’ Roll Platte über seine Heimatstadt machen, liefert aber gleichzeitig ein Konzeptalbum ab, die alles bisher da gewesene seiner Band Tomte in den Schatten stellt. Ähnlich wie bei Peter Fox wünscht man sich mehr, auch wenn es vermutlich nur ein einmaliger Ausflug bleiben wird.
09. Coldplay – Mylo Xyloto
Sind wir ehrlich, das Album klingt wie eine Dauerwerbesendung für die unterschiedlichsten Apple – Produkte. Das ist aber gar nicht schlimm. Ähnlich wie beim Folk – Rock könnte man den Eindruck haben, dass es sich irgendwann zwangsläufig wiederholen muss. Die große Kunst liegt dann aber darin, sich mit jeder Nummer neu zu erfinden. Und wenn das einer kann, dann Coldplay.
10. Casper – XOXO
Erst kürzlich entdeckt, auch wenn mir die Musik quasi schon das ganze Jahr aufgedrängt wurde. Prinzipiell gibt es nichts an ihm auszusetzen. Auch die absoluten Rap – Verweigerer werden hier fündig. Er tritt ausschließlich mit Liveband auf, setzt auf keine billigen Effekte und schreibt Texte, die man im deutschsprachigen Raum nur selten findet.
[Bewertet wurden die Alben, die im Jahr 2011 erschienen.]
Die Top 10 Songs des Jahres 2011:
01. The Kooks – Rosie
02. Till Brönner – I’m only Human*
03. Clueso & Udo Lindenberg – Cello
04. Yann Tiersen – Another Shore
05. Garfunkel & Oates – Gay Boyfriend
06. I Blame Coco – Turn Your Back on Love
07. Cäthe – Unter meiner Haut
08. Wye Oak – Holy Holy
09. Jonathan Jeremiah – Happiness
10. Foster the People – Pumped Up Kicks
*Zwar erschien Brönners “I’m only Human” im Jahre 2010 auf der CD “At the End of the Day”, doch lief der Song während der Arbeiten an “Zombies Around The Christmas Tree” in einer Endlosschleife, gehört also irgendwie dazu.
Montag, 09.01.2012 – Musik (+Songs)
Dienstag, 10.01.2012 – TV Serien
Mittwoch, 11.01.2012 – Bücher
Donnerstag, 12.01.2012 – Filme
Die Top 10 Musikalben des Jahres 2011:
01. Udo Lindenberg – MTV Unplugged: Live aus dem Hotel Atlantic
Wenn ich mich richtig erinnere, gab es bisher keine Unplugged – Session, an der so viele Gäste teilgenommen haben. Durch und durch auf hohem Niveau produziert und eingespielt, jedes Lied mit Ohrwurmqualität und ein perfekt aufgelegter Gastgeber.
02. David Lynch – Crazy Clown Time
Wie es scheint, hat er das Filmemachen tatsächlich aufgegeben; zumindest für die nächste Zeit. Neben (oder vielleicht gerade durch) seine(r) Transzendentale Meditation hat er den Mut gefunden, die Erfahrung, die er während dem komponieren seiner eigenen Soundtracks gesammelt hat, in eine eigenes Album zu packen. Der Stil der Musik ist zum Großteil aus seinen Filmen bekannt, dennoch weiß Lynch zu überraschen. Langweilig wird es nie.
03. Garfunkel & Oates – All in your Face
Auf keine CD habe ich jemals sehnsüchtiger gewartet. Natürlich stellen Riki Lindhome und Kate Micucci unentwegt ihre selbstaufgenommenen Videos auf Youtube, aber ordentliche Studioaufnahmen haben diese Kompositionen auf jeden Fall verdient. Die beste Nummer ist „Gay Boyfriend“, die über den vergangenen Sommer geschätzte 700 Mal lief, schenkt man dem Zählwerk von itunes glauben.
04. The Kooks – Junk of the Heart
Die zwei Frühwerke der Kooks haben mich herzlich wenig interessiert, umso überraschender ist es, dass – für meinen Geschmack – hier alles stimmt. Jeder Song hat absolutes Hitpotential, und auch mein Lied des Jahres ist hier vertreten: siehe unten.
05. Clueso – An und für sich
Sind wir ehrlich, mit „So sehr dabei“ hat Clueso sein Meisterwerk abgeliefert. Was hätte jetzt noch kommen sollen? Mit seiner neuen CD hat er ein äußerst komplexes Werk vorgelegt, das sich nicht unbedingt beim ersten Durchhören erschließt. Die wahre Schönheit offenbart sich erst, wenn man dranbleibt. Behilflich war das grandiose Konzert im Oktober: http://atjochenrathmann.blogspot.com/2011/11/zu-schnell-vorbei-clueso-in-saarbrucken.html
06. Dropkick Murphys – Going Out In Style
Folk – Rock hat sich in diesem Jahr zu meinem Lieblingsgenre entwickelt. Ebenfalls sollte Fiddler’s Green „Wall of Folk“ nicht unerwähnt bleiben.
Nach jedem Song fragt man sich, was noch besser werden kann. Und bis zum Schluss hält das hohe Niveau an.
07. Katzenjammer – A Kiss Before You Go
Kein Lied klingt wie das andere, dennoch bleibt ihr Stil in jedem Stück erhalten. Auch wenn das Rotationsprinzip von allen vier Bandmitgliedern wie ein Heiligtum gepflegt wird, sollte man sich in Zukunft gemeinsam auf Solveig Heilo als Leadsängerin einigen.
08. Thees Uhlmann – Thees Uhlmann
Er wollte nur eine kleine Rock n’ Roll Platte über seine Heimatstadt machen, liefert aber gleichzeitig ein Konzeptalbum ab, die alles bisher da gewesene seiner Band Tomte in den Schatten stellt. Ähnlich wie bei Peter Fox wünscht man sich mehr, auch wenn es vermutlich nur ein einmaliger Ausflug bleiben wird.
09. Coldplay – Mylo Xyloto
Sind wir ehrlich, das Album klingt wie eine Dauerwerbesendung für die unterschiedlichsten Apple – Produkte. Das ist aber gar nicht schlimm. Ähnlich wie beim Folk – Rock könnte man den Eindruck haben, dass es sich irgendwann zwangsläufig wiederholen muss. Die große Kunst liegt dann aber darin, sich mit jeder Nummer neu zu erfinden. Und wenn das einer kann, dann Coldplay.
10. Casper – XOXO
Erst kürzlich entdeckt, auch wenn mir die Musik quasi schon das ganze Jahr aufgedrängt wurde. Prinzipiell gibt es nichts an ihm auszusetzen. Auch die absoluten Rap – Verweigerer werden hier fündig. Er tritt ausschließlich mit Liveband auf, setzt auf keine billigen Effekte und schreibt Texte, die man im deutschsprachigen Raum nur selten findet.
[Bewertet wurden die Alben, die im Jahr 2011 erschienen.]
Die Top 10 Songs des Jahres 2011:
01. The Kooks – Rosie
02. Till Brönner – I’m only Human*
03. Clueso & Udo Lindenberg – Cello
04. Yann Tiersen – Another Shore
05. Garfunkel & Oates – Gay Boyfriend
06. I Blame Coco – Turn Your Back on Love
07. Cäthe – Unter meiner Haut
08. Wye Oak – Holy Holy
09. Jonathan Jeremiah – Happiness
10. Foster the People – Pumped Up Kicks
*Zwar erschien Brönners “I’m only Human” im Jahre 2010 auf der CD “At the End of the Day”, doch lief der Song während der Arbeiten an “Zombies Around The Christmas Tree” in einer Endlosschleife, gehört also irgendwie dazu.
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